Facebook, P&G und Burger King

 In Digi-Snacks

Hossa, liebe Freunde der digitalen Unterhaltung!

Da bin ich wieder – was sind eure anderen beiden Wünsche? Während ihr überlegt und euch ob dieses ausgezeichnet pointierten Juxes auf die von Yoga, Fitness und anderen guten Vorsätzen gestählten Schenkel klopft, fang ich aber schon mal an. Das Internet stand nämlich mal wieder nicht still und hat quasi nach dem Digi-Snack gerufen. Und weil ich ein braver Digitalsklave bin, folge ich – zusammen mit Facebook, P&G und Burger King.

 

Learnings aus 2017 für Facebook- und Instagram-Kampagnen

Die Elbdudler haben eine Auswertung diverser Social-Kampagnen vorgenommen und sind so nett, die Ergebnisse mit uns und euch zu teilen. Die W&V hat das ganze schön aufbereitet und die wichtigsten 10 Erkenntnisse zusammengetragen. Quintessenz: Facebook und Instagram bieten „nach wie vor eine fast ungeschlagen effiziente Möglichkeit, die jeweiligen Zielgruppen einer Marke zu erreichen“. Amen!

 

Wie P&G gegen die dümmste Online-Challenge seit langem kämpft

Jetzt wird’s herrlich. Ich war ja schon immer ein Freund von Darwin. Die natürliche Selektion ist gerade in der heutigen Zeit immer wieder der Stoff, aus dem Legenden gemacht werden. Einige besonders dämliche Exemplare, mit denen wir uns diese schöne Welt teilen, haben online vor einigen Wochen eine neue Challenge gestartet. Keine Ice Bucket Challenge, keine „Iss-was-Scharfes“-Challenge, sondern etwas ganz Besonderes: Jugendliche aus aller Welt – entschuldigt die Ausdrucksweise – fressen jetzt Waschmaschinentabs und filmen sich dabei. Ernsthaft. Diese „TIDE Pod Challenge“ ist mittlerweile so erfolgreich, dass P&G – Hersteller der TIDE Pods – eine Kampagne mit Influencern gestartet hat, um Leute darauf hinzuweisen, dass Waschmittel nicht zum Verzehr geeignet ist. Kannste dir nich‘ ausdenken.

 

Quelle: Pinterest

 

Netzneutralität mit Whoppern erklärt: Burger King setzt deutliches Zeichen

Viele Leute verstehen nicht so richtig, was es mit der Netzneutralität bzw. dessen drohender Aufhebung auf sich hat. Zum einen, weil die Leute keinen wirklichen Zugang zu so digitalen Themen finden, in ihren Candy-Crush-Bachelor-Bibi-Filterblasen damit nicht konfrontiert werden und zum anderen, weil es stellenweise tatsächlich ein wenig unübersichtlich ist. Aber wehe, man kommt den Leuten (bzw. Amerikanern) damit, das System auf Burger anzuwenden! Burger King hat Kunden dabei gefilmt, wie sie über unterschiedliche Preismodelle unterschiedlich lang auf ihren Whopper warten müssen. Das Ergebnis ist großartig und man kann davon ausgehen, dass die betroffenen Personen jetzt eine relativ gute Vorstellung davon haben, wie wichtig die Erhaltung der Netzneutralität ist. Starke Aktion!

 

 

So, alle wieder auf dem neuesten Stand? Dann könnt ihr ja jetzt in die Woche starten. Einen schönen Montag euch allen!

Und Finger weg von eurem Waschpulver.

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